Bottega Veneta –die „Venezianische Werkstatt“ – wurde als Familienunternehmen in Vicenza im Jahr 1966 gegründet. Der Hersteller von Lederwaren wurde in den 70er Jahren bekannt als exklusive Marke des des Jetset.
Das sogenannte Intrecciato-Muster, ein gewebtes Flechtmuster, ist das Markenzeichen von Bottega Veneta – die Handtaschen kommen ganz ohne Logo aus, man erkennt sie sofort an dieser Verarbeitungsart, die vollends Handarbeit ist. Und das macht diese Taschen so teuer.
Was für den Mann der Ferrari, ist für uns Damen die Bottega Veneta. Die Taschen kosten zwischen 2.000 und 15.000 EUR.
Dem Unternehmen ging es aber nicht immer so gut. Im Jahr 2001 rutschte es in die Insolvenz und wurde von Gucci feindlich übernommen.
Unter dem deutschen Chefdesigner Tomas Maier, der bereits für Hermès, Sonia Rykiel und Iceberg gearbeitet hatte und seit 1998 auch ein eigenes, nach ihm benanntes Modelabel besitzt, vervielfachte das Label seinen Umsatz, beispielsweise im Jahr 2006 um 67 Prozent. Tomas Maier konzentrierte sich auf die schlicht-eleganten Wurzeln von Bottega Veneta, und verzichtet auf jegliche äußerlich sichtbaren Logos und übernahm das Intrecciato-Muster als Leitmotiv für seine diskret-individuellen Damen- und Herrenkollektionen.
Heute gehört Bottega Veneta zur Pinault-Printemps-Redoute-Gruppe, welche die Gucci-Gruppe 2004 übernahm, und erwirtschaftet dem Konzern - nach der Marke Gucci - den zweitgrößten Gewinn.
In einer Umfrage des New Yorker 'Luxury Institute' von 2008 erzielte Bottega Veneta in den USA den ersten Platz als prestigeträchtigste Luxus-Modemarke vor Konkurrenz-Marken wie Armani, Chanel, Calvin Klein, Hermès, Fendi und Gucci.
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